Datenschutz
Stand: 15. Oktober 2026 (Essen, KI, Rezept-Feedback, Aufgaben, eigene Rezepte, Entwürfe, Familienziel, Wetter und Fotos für die Wand ergänzt)
Wer dahintersteht
„Haushalt“ ist eine private App für einen einzelnen Familienhaushalt. Verantwortlich ist die Familie, die diese App für ihren eigenen Haushalt betreibt. Die App verarbeitet nur Daten dieser Familie; von Besucherinnen und Besuchern der Startseite speichert sie nichts. Sie ist nicht öffentlich nutzbar; nur Geräte, die die Familie selbst freigeschaltet hat, kommen hinein.
Welche Google-Daten die App nutzt
Mit eurer Zustimmung greift die App auf Google Kalender zu (Berechtigung „Termine ansehen und bearbeiten“). Sie liest die Termine der Kalender, die in der App eingestellt sind, und zeigt sie an. Termine legt sie nur an, ändert oder löscht sie nur, wenn jemand das in der App ausdrücklich auslöst.
Was gespeichert wird
- Termine werden nicht dauerhaft gespeichert. Der Server hält nur den zuletzt abgerufenen Stand im Arbeitsspeicher; er wird alle paar Minuten erneuert und ist nach einem Neustart weg.
- Für abgehakte Mülltermine speichert die App nur die technische Termin-ID und den Zeitpunkt des Abhakens, keinen Titel, Ort oder Inhalt. Nach 30 Tagen wird der Eintrag gelöscht.
- Für Erinnerungen speichert die App bis zum Versand Termin-ID, Titel, Zeitpunkt und für wen; danach wird der Eintrag gelöscht. Pro Handy, das Erinnerungen erlaubt hat, liegt die Push-Adresse des Browsers auf dem Server. Die Nachricht selbst ist verschlüsselt; der Push-Dienst (bei Android: Google) sieht ihren Inhalt nicht. Wie alles auf dem Server können diese Einträge bis zu 14 Tage in der verschlüsselten Sicherung liegen.
- Anmeldung am Handy mit Google: Die App prüft nur, ob die bestätigte E-Mail-Adresse zu einem freigegebenen Konto gehört. Gespeichert werden danach nur, wer angemeldet ist, wann die Anmeldung begann und wann das Gerät zuletzt genutzt wurde – keine Adresse, kein Google-Token. Nach 180 Tagen ohne Nutzung verfällt die Anmeldung.
- Einkaufsliste: Artikel, Mengen, gelernte Zuordnungen zu Kategorien und wann was gekauft wurde (damit die App später sagen kann, was bald wieder fällig ist) liegen auf dem Server, keine Preise. Erledigte Artikel werden nach 30 Tagen gelöscht, der Kaufverlauf nach 12 Monaten. Auch was ihr ungekauft von der Liste löscht, merkt sich die App 12 Monate; in dieser Spur steht nicht, wer es war. Damit die Liste auch ohne Netz geht, liegt sie zusätzlich im Speicher des Handys bzw. Tablets; beim Abmelden wird sie dort gelöscht. Wie alles auf dem Server liegt sie bis zu 14 Tage in der verschlüsselten Sicherung.
- Notizen: Titel, Text, Punkte zum Abhaken und, wenn gewünscht, Zeitpunkt der Erinnerung liegen auf dem Server. Gemeinsame Notizen sehen alle Geräte der Familie; private Notizen nur das eigene Handy, nie die Wand. Archivierte Notizen bleiben, bis jemand sie löscht. Gelöschte Notizen lassen sich 30 Tage zurückholen und sind danach endgültig weg, samt Punkten und älteren Fassungen. Bearbeiten zwei Personen gleichzeitig, bleibt die überschriebene Fassung 30 Tage als „Ältere Fassung“ erhalten. Erinnerungen per Push enthalten nur den Titel der Notiz. Wiederkehrende Notizen speichern nur ihre Regel (Wochentage, Uhrzeit, Pause); zu jeder Runde setzt der Server die Haken zurück. Der Hinweis aufs Handy enthält weiter nur den Titel. Damit Notizen auch ohne Netz gehen, liegen sie zusätzlich im Speicher des Handys bzw. Tablets; beim Abmelden wird das dort gelöscht. Wie alles auf dem Server liegen sie bis zu 14 Tage in der verschlüsselten Sicherung.
- Essen: Wochenplan, Rezepte (Zutaten, Schritte, ggf. Quelle – auch die, die du selbst eintippst –) und Vorlieben liegen auf dem Server; der Plan älter als ein Jahr und gelöschte Rezepte nach 30 Tagen werden entfernt. Für Vorschläge nutzt die App auf Wunsch eine KI (Anthropic, USA). Dorthin gehen nur Zutaten- und Gerichtsnamen, die Vorlieben, die Personenzahl, „wenig Zeit“, – nur bei „KI fragen“ – Schritte und nicht verstandene Sätze (Namen ersetzt) und – nur wenn jemand am Handy ein Foto aufnimmt – dieses Foto. Namen, Termine, Adressen und Notizen gehen nie an die KI. Fotos werden nach der Antwort verworfen und nicht gespeichert. Die App merkt sich je Aufruf nur Zahlen (Zeit, Verbrauch, Kosten, nie Inhalte), um das Monatsbudget einzuhalten; sie werden nach 13 Monaten gelöscht. Nichts landet automatisch im Plan oder auf der Einkaufsliste. Schreib bitte keine privaten Angaben in eigene Rezepte. Angefangene Rezepte merkt sich nur das Gerät, auf dem du sie schreibst. Sie gehen nicht an den Server und verschwinden beim Speichern, beim Verwerfen und beim Abmelden.
- Rezept-Feedback: Nach dem Kochen speichert die App eine Bewertung (1–5 Sterne, ohne Person) und – wenn du magst – deinen kurzen Text am Rezept; die letzten drei Texte stehen bei „Letztes Mal“. Übernommene Änderungen am Rezept stehen mit dem Zustand davor und danach im Verlauf und lassen sich zurücknehmen. Beides liegt auf dem Server, bleibt bis zu 12 Monate und verschwindet spätestens mit dem Rezept (30 Tage nach dem Löschen). Schreib bitte keine privaten Angaben in den Text. Nur wenn du „KI fragen“ tippst, gehen die Sätze, die die App nicht verstanden hat, zusammen mit Titel, Zutaten, Schritten und Portionen des Rezepts an die KI (Anthropic, USA); Familiennamen werden vorher durch „jemand“ ersetzt. Nichts wird ohne dein „Übernehmen“ am Rezept geändert.
- Aufgaben: Titel, Symbol, Rhythmus, wer dran ist und wer eine Aufgabe erledigt hat (mit Zeitpunkt) liegen auf dem Server. Der Verlauf der Erledigungen wird nach 12 Monaten gelöscht, gelöschte Aufgaben nach 30 Tagen. Damit die App weiß, an welchen Tagen die Kinder da sind, nutzt sie die Termine aus dem Kalender nur für diese Ja/Nein-Auskunft je Tag; Titel und Ort werden dafür nicht gespeichert. Für das Familienziel liegen Zahl und Belohnung auf dem Server. Den Verlauf je Person und die Serien der Kinder sieht man nur am Handy nach dem Anmelden; an der Wand erscheint eine Serie nur kurz für das Kind, das gerade abgehakt hat. Für die Serien der Kinder, die nur jedes zweite Wochenende da sind, schaut die App bis zu 12 Wochen zurück, an welchen Tagen sie da waren – auch das nur als Ja/Nein je Tag, ohne es zu speichern. Nichts davon geht an Dritte oder an eine KI. Damit Aufgaben auch ohne Netz gehen, liegen sie zusätzlich im Speicher des Handys bzw. Tablets; beim Abmelden wird das dort gelöscht. Wie alles auf dem Server liegen sie bis zu 14 Tage in der verschlüsselten Sicherung.
- Routinen: Text und Bilder der Karten, die Lesestufe je Kind (Nur Bild, Bild und Text, Nur Text) und das gewählte Tier je Kind liegen als Einstellungen auf dem Server. Die Tiere sind gezeichnet, Fotos von Kindern werden dafür nie verwendet.
- Wetter: Solange die Wand läuft, fragt der Server höchstens alle 30 Minuten das Wetter für einen groben Ort (auf rund 1 km gerundet) beim freien Dienst Open-Meteo ab. Dabei gehen nur dieser grobe Ort und die Adresse unseres Servers mit, keine Namen, Termine oder anderen Familiendaten. Gespeichert wird nur der letzte Stand im Arbeitsspeicher.
- Fotos für die Wand: Nur Fotos, die Erwachsene aus dem Haushalt bewusst auswählen, liegen verkleinert auf unserem Server in Deutschland – ohne Ort und ohne andere Metadaten, nur mit dem Aufnahmetag. Beim Hinzufügen prüft unser Server jedes Foto selbst auf Schärfe, Helligkeit, Größe und ob es ein Screenshot oder Dokument ist – ohne KI und ohne Gesichts- oder Personenerkennung. Dabei wird nichts zusätzlich gespeichert; abgelehnte Fotos werden gar nicht erst abgelegt. Aus Google Fotos sieht die App nur die Fotos, die ihr im Auswahlfenster antippt. Gelöschte Fotos sind sofort weg und nach spätestens 14 Tagen auch aus der Sicherung. An der Wand kann man ein Foto mit Daumen hoch bevorzugen oder mit Daumen runter ausblenden. Gespeichert wird nur dieses Merkmal am Foto – nicht, wer es gesetzt hat. Ausgeblendete Fotos sieht man am Handy und kann sie dort wieder zeigen oder löschen.
- Die Google-Zugänge (Kalender und – je Person – Google Fotos) liegen verschlüsselt auf dem Server der App in Deutschland.
- Cookies setzt die App nur, soweit sie technisch nötig sind: zum Erkennen freigeschalteter Geräte, für die Anmeldung am Handy (bis zu 400 Tage, verfällt nach 180 Tagen ohne Nutzung), für die PIN-Sitzung und kurz beim Verbinden oder Anmelden mit Google zur Absicherung.
Keine Weitergabe
Die Daten werden an niemanden weitergegeben oder verkauft, nicht für Werbung genutzt und nicht zum Trainieren von KI-Modellen verwendet. Es gibt kein Tracking und keine Analyse-Dienste.
Die Nutzung und Übertragung von Informationen, die über Google-APIs empfangen werden, hält sich an die Google API Services User Data Policy, einschließlich der Anforderungen zur eingeschränkten Nutzung (Limited Use).
Zugang widerrufen und löschen
In den Einstellungen der App trennt „Verbindung trennen“ den Zugang zu Google und löscht den gespeicherten Token. Widerrufen geht außerdem jederzeit unter myaccount.google.com/permissions. Fragen und Löschwünsche richtet ihr direkt an die Eltern des Haushalts – wer hier Daten hat, gehört zur Familie.